Verrentung – Definition und Bedeutung
Immobilienverrentung ist der Oberbegriff für alle Wege, Kapital aus einer selbstgenutzten Immobilie zu lösen, ohne auszuziehen.
Die Modelle
Verkauf mit Nießbrauch oder Wohnungsrecht, Leibrente, Verkauf mit Rückmiete, Teilverkauf und Umkehrhypothek. Sie unterscheiden sich darin, wer Eigentümer wird, wer das Langlebigkeitsrisiko trägt und wie stark die Absicherung ist.
Die gemeinsame Ausgangslage
Das Vermögen steckt in der Immobilie, die laufenden Einnahmen reichen nicht, ein Umzug kommt nicht infrage. Gemeinsam ist allen Modellen außerdem, dass sie den Kapitalwert des Bleiberechts kosten — je nach Alter zwischen einem Viertel und der Hälfte des Verkehrswerts.
Praktische Grenze
Die meisten Anbieter arbeiten ab etwa 70 Jahren. Darunter ist der Vervielfältiger so hoch, dass kaum Auszahlung übrig bleibt.
Vergleich: Immobilienverrentung im Überblick