Nießbrauchsimmobilie – Definition und Bedeutung
Eine Nießbrauchsimmobilie ist eine Immobilie, die mit einem Nießbrauch belastet ist. Der Eigentümer hat kein Nutzungs- und kein Ertragsrecht, solange das Recht besteht.
Der Markt dafür
Es gibt Investoren, die gezielt solche Objekte kaufen. Sie erwerben zu einem Preis deutlich unter dem Verkehrswert und warten auf das Erlöschen des Rechts. Die Rendite entsteht aus der Differenz und aus der Wertentwicklung.
Der Abschlag
Er entspricht mindestens dem Kapitalwert des Nießbrauchs, liegt in der Praxis aber oft darüber — weil die Kapitalbindung unbestimmt ist und das Objekt in dieser Zeit weder genutzt noch sinnvoll beliehen werden kann.
Für den Verkäufer
Ein Verkauf mit bestehendem Recht ist die Alternative, wenn eine Ablösung mit dem Berechtigten nicht zustande kommt.