Quotennießbrauch – Definition und Bedeutung
Beim Quotennießbrauch erstreckt sich das Nutzungsrecht nur auf einen Bruchteil der Nutzungen — etwa auf die Hälfte der Mieterträge einer Immobilie.
Anwendungsfälle
Ein Elternteil überträgt an mehrere Kinder und möchte die Erträge aufteilen. Oder es soll nur ein Teil der Einkünfte verlagert werden, während der Rest beim Eigentümer bleibt. Auch bei Teilverkaufsmodellen kommt die Konstruktion vor.
Zu beachten
Die Berechnung des Kapitalwerts folgt derselben Formel wie beim Vollnießbrauch, nur wird der Jahreswert anteilig angesetzt. Entscheidend ist eine eindeutige Bemessungsgrundlage im Vertrag: Bezieht sich die Quote auf die Fläche, auf die Bruttomieteinnahmen oder auf den Reinertrag nach Kosten? Ohne klare Regelung entsteht später Streit.