Leibrente – Definition und Bedeutung
Die Leibrente ist eine wiederkehrende Zahlung bis zum Lebensende der berechtigten Person. Bei Immobilien tritt sie an die Stelle eines Kaufpreises, meist kombiniert mit einem Wohnungsrecht oder Nießbrauch.
Wie sie berechnet wird
Vom Verkehrswert wird der Kapitalwert des Nutzungsrechts abgezogen. Der Rest wird über die statistische Restlebenserwartung verteilt und abgezinst.
Was sie absichert
Eine Reallast in Abteilung II des Grundbuchs, an erster Rangstelle, mit Wertsicherungsklausel. Ohne beides ist die Rente ein Versprechen, das mit der Zahlungsfähigkeit des Käufers steht und fällt.
Besteuerung
Steuerpflichtig ist nur der Ertragsanteil nach § 22 EStG, abhängig vom Alter bei Rentenbeginn. Mit 75 sind es rund 11 Prozent der Jahresrente.
Ausführlich: Leibrente für Immobilien