Immobilienverzehrkredit – Definition und Bedeutung
Die Umkehrhypothek ist ein Darlehen, das zu Lebzeiten nicht getilgt wird. Zinsen werden der Schuld zugeschlagen, zurückgezahlt wird aus dem Verkaufserlös nach dem Tod. Auch Immobilienverzehrkredit genannt.
Der Vorteil
Sie bleiben vollständig Eigentümer. Es wird lediglich eine Grundschuld eingetragen.
Der Nachteil
Der Zinseszins. Bei 100.000 Euro Auszahlung und sechs Prozent effektivem Zins stehen nach zwanzig Jahren rund 321.000 Euro Schuld. Deshalb vergeben Anbieter nur einen kleinen Teil des Immobilienwerts — oft zwischen 15 und 35 Prozent.
Verfügbarkeit
In Deutschland selten. Banken tragen Langlebigkeits- und Wertrisiko gleichzeitig, und die Kreditwürdigkeitsprüfung ist bei einem Modell ohne Tilgung schwer zu führen.
Wichtigste Klausel
Der Ausschluss der Nachschusspflicht: Die Erben dürfen über den Verkaufserlös hinaus nicht haften.
Ausführlich: Umkehrhypothek